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Jeremy IRONS |
| * 19.09.1948, Cowes, Isle of Wight, England, GB Schauspieler * Schauspielausbildung an der Bristol Old Vic Theatre School * 1971 Bühnendebüt mit der Bristol Old Vic (Repertory) Company * 1973 erster Auftritt in London (Johannes der Täufer in Godspell am Round House Theatre) * 1974 erste TV-Rollen in Serien Notorious Woman und The Pallisters * 1979 Leinwanddebüt (kleine Rolle in Nijinsky) * 1980 Durchbruch als Charles Ryder in Fernsehserie Brideshead Revisited (nach Evelyn Waugh) * 1983 Beginn seiner internationalen (Film)karriere (Un amour de Swann) * 1984 erster Auftritt am Broadway (Tony Award für The Real Thing) * 1988 internationaler Durchbruch mit Doppelrolle in Dead Ringers * 1990 künstlerischer Höhepunkt der Laufbahn mit seiner packenden Darstellung des Claus von Bülow in Reversal of Fortune * 1993-97 übernimmt Parts in starbesetzten Großproduktionen (Das Geisterhaus; Die Hard: With a Vengeance; The Man in the Iron Mask) * seit 2001 arbeitet wieder verstärkt mit arrivierten Regisseuren zusammen (Claude Lelouch, Franco Zeffirelli, István Szabó, Ridley Scott) * neben Film- auch weiterhin Theaterarbeit (The Winter's Tale /1986/ & Richard II /1986/ mit Royal Shakespeare Company; My Fair Lady, 1991; A Little Night Music, 2003) * 2020 Jury-Präsident der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin * verheiratet mit Sinead Cusack (seit 1978) Auf der südbritischen Isle of Wight kommt Jeremy Irons am 19. September 1948 zur Welt. Der Sohn eines Steuerberaters ist schon früh vom Theater fasziniert und wird noch in seiner Jugend Mitglied am Marlowe Theatre in Canterbury. Zwei Jahre lang lernt er sein Handwerk an der Bristol Old Vic School, wo er anschließend Ensemblemitglied wird und sich in zahlreichen Inszenierungen seine Sporen als Schauspieler verdient. 1971 zieht er nach London und spielt in dem erfolgreichen Musical „Godspell“. 1980 dreht er mit dem Ballettdrama NIJINSKI (dto.) seinen ersten Kinofilm. Obwohl sein Ruf als Bühnendarsteller längst gefestigt ist, ist es die ungeheuer erfolgreiche Fernsehserie „Wiedersehen in Brideshead“ (Brideshead Revisited, 1981), die Irons auf einen Schlag berühmt macht – auch jenseits der Atlantiks. An der Seite von Meryl Streep beginnt schließlich mit DIE GELIEBTE DES FRANZÖSISCHEN LEUTNANTS (The French Lieutenant‘s Woman, Karel Reisz, 1982) seine internationale Karriere. Roland Joffes Südamerika-Epos DIE MISSION (Mission, 1986) mit Robert De Niro und David Cronenbergs Medizin-Thriller DIE UNZERTRENNLICHEN (Dead Ringers, 1988) zementieren seinen Ruf als aufregendster neuer Darsteller der 1980er Jahre und Pin-up-Boy für die denkende Frau. Einen vorläufigen Höhepunkt erreicht seine Karriere mit dem Gewinn des Oscars als Bester Hauptdarsteller im Gerichtsdrama DIE AFFÄRE DER SUNNY VON B. (Reversal of Fortune, Barbet Schroeder, 1990). Regisseure wie Steven Soderbergh, Louis Malle, Bernardo Bertolucci und Bille August reißen sich um den hageren Briten, mit der Rolle des Bösewichts in STIRB LANGSAM – JETZT ERST RECHT (Die Hard: With a Vengeance, John McTiernan, 1995) wird auch das große Publikum jenseits von europäischen und amerikanischen Arthouse-Produktionen auf ihn aufmerksam. In nahezu 100 Film- und Fernsehproduktionen hat Jeremy Irons bis heute vor der Kamera gestanden, außerdem war und ist er in zahllosen Theaterinszenierungen zu sehen. Mit schöner Regelmäßigkeit wechselt er zwischen Blockbustern wie Ridley Scotts KÖNIGREICH DER HIMMEL (Kingdom of Heaven, 2005) oder dem Fantasy-Spektakel ERAGON (dto., Stefen Fangmeier, 2006) und unabhängigen Produktionen wie David Lynchs INLAND EMPIRE – EINE FRAU IN SCHWIERIGKEITEN (Inland Empire, 2007). Der leidenschaftliche Reiter und Schlossbesitzer, der mit der irischen Kollegin Sinéad Cusack verheiratet ist (ihr gemeinsamer Sohn Max Irons ist längst in die Fußstapfen seiner Eltern getreten), übernahm zuletzt in der aufwendigen, neunteiligen Historien-Serie „The Borgias“ die Rolle von Papst Rodrigo Borgia. [Presseheft von Der große Crash - Margin Call, 2011] * Der britische Starschauspieler ist für seine Vielseitigkeit bekannt, brilliert in anspruchsvollen Charakterrollen, wie etwa der des für den Mord an seiner Ehefrau verdächtigen Playboys Claus von Bülow in "Die Affäre der Sunny von B.", für die er 1990 einen Oscar® erhielt. Dem breiten deutschen Publikum wurde der Brite Jahrgang 1948 durch seine Rolle in der TV-Serie "Wiedersehen mit Brideshead" ein Begriff. Er spielte Hauptrollen in der Marcel-Proust-Verfilmung "Eine Liebe von Swann" und in der Vladimir-Nabokov-Verfilmung "Lolita", hinterließ einen bleibenden Eindruck in den David-Cronenberg-Horrorvisionen "M. Butterfly" und - in einer Doppelrolle als gegensätzliches Zwillings- und Gynäkologenpaar - in "Die Unzertrennlichen". Irons spielte auch in der Bestsellerverfilmung "Das Geisterhaus", gab Musketier Aramis in "Der Mann mit der eisernen Maske" und mimte den Bösewicht in "Stirb langsam - Jetzt erst recht". [Presseheft von Nachtzug nach Lissabon, 2013] |
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| FILMS | |
Nijinsky (Nijinsky,
1979-GB * Herbert Ross / Michail Fochin) |
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| AWARDS | |
| New York Film Critics Circle Award für
Dead Ringers (bester Darsteller, 1988) Genie Award für Dead Ringers (bester Hauptdarsteller, 1989) Los Angeles Film Critics Association Award für Reversal of Fortune (bester Darsteller, 1990) Academy Award (Oscar) für Reversal of Fortune (bester Hauptdarsteller, 1991) Golden Globe für Reversal of Fortune (bester Darsteller - Kategorie Drama, 1991) David /di Donatello/ für Reversal of Fortune (bester ausländischer Darsteller, 1991) Donostia-Preis (für sein Lebenswerk) [Filmfestival San Sebastián 1997] Preis der Europäischen Filmakademie für besondere Leistungen [Europäischer Filmpreis 1998] Ehren-César (2002) |
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| BOOK | |
| Karsten Prüßmann: Jeremy Irons: Gentleman und Verführer. München: Heyne, 1995 | |
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