POSTER credits |
Regie |
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Jean-Luc Godard |
Drehbuch |
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François Truffaut |
[Adaptation] |
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[Jean-Luc Godard] |
Kamera |
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Raoul Coutard |
Musik |
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Martial Solal |
Produktion |
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Georges de Beauregard |
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Patricia Franchini |
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Jean Seberg |
Michel Poiccard |
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Jean-Paul
Belmondo |
Antonio Berrutti |
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Henri-Jacques Huet |
Liliane |
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Liliane David |
Claudius |
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Claude Mansard |
Van Doude |
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Van Doude |
inspecteur Vital |
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Daniel Boulanger |
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Länge |
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89m (bw) |
Drehzeit |
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August-September '59 |
Drehorte |
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Marseille; Paris |
Kinostart |
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März 1960 |
DVD |
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April 2006 |
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Krimidrama:
Michel Poiccard (Jean-Paul Belmondo) ist mit einem geklauten Auto aus Marseille auf dem Weg nach Paris. Bei einer Polizeikontrolle erschießt er einen Polizisten und flüchtet. In Paris angekommen setzt er alles daran, Geld für die Flucht nach Italien zu besorgen. Er sucht Unterschlupf bei der jungen Amerikanerin Patricia Franchini (Jean Seberg). Sie hatten ein paar Wochen zuvor eine kleine Affäre in Südfrankreich. Nur ungern lässt sie ihn bei sich wohnen. Im Gegensatz zu ihm ist sie sich ihrer Gefühle nicht sicher. Die nachdenkliche Patricia liebt die Unabhängigkeit und will als Journalistin und Schriftstellerin tätig sein. Dazu trifft sie sich mit dem Journalisten Van Doude. Nicht ohne entsprechende Gegenleistung verschafft er ihr ein Interview mit dem Autor Parvulesco. Gleichzeitig versucht Michel Antonio zu treffen, der ihm Geld schuldet. Doch die Fahndung nach ihm erschwert die Vorbereitung für die Flucht. Bei einem Autodiebstahl wird er fotografiert. Fortan schmückt sein Gesicht die Titelblätter der Zeitungen. Michel gesteht Patricia seine Liebe, aber sie weiß erst, als sie von der Polizei zu dem Polizistenmord von Michel befragt wird, dass sie ihn liebt. Inspektor Vital (Daniel Boulanger) gibt ihr seine Nummer mit dem Rat ihn anzurufen, sobald sie weiß, wo sich Michel befindet. Sie wird daraufhin von einem Ermittler beschattet und verfolgt. Doch sie schafft es, ihn abzuhängen und Michel zu treffen. Gemeinsam finden sie Unterschlupf bei einer Freundin Antonios. Unerwartet entscheidet sie sich, am nächsten Morgen ihren Geliebten bei der Polizei zu verraten. Sie gesteht ihm den Verrat und begründet den Vertrauensbruch mit der Erklärung, dass sie ihn zwar liebe, aber ihn nicht lieben möchte. Gerade als Michel geht, erschießt ihn die Polizei auf offener Straße... [ARTE, Januar 2014 | pr] || keine Vor- bzw. Nachspannangaben [no on-screen credits] * Nach ein
paar Kurzfilmen realisierte der Westschweizer Jean-Luc Godard mit A bout de souffle sein eigentliches Regiedebüt.
An der epochalen Produktion beteiligten sich zwei weitere wichtige
Wegbereiter der neuen Welle (nouvelle vague): François
Truffaut (Drehbuchautor) und Claude
Chabrol (künstlerischer Berater). Claude Chabrol hatte bereits
selbst drei Filme inszeniert (Le beau Serge, Les
cousins und A double tour). Im
letztgenannten Werk verkörpert Jean-Paul
Belmondo den aufdringlichen Aussenseiter Laszlo Kovacs. Den gleichen
Namen nutzt in A bout de souffle auch Michel Poiccard
als Pseudonym. * Silberner Bär für Jean-Luc Godard [Berlinale] |
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