Die Nibelungen (1966-D)
credits
Regie
  Harald Reinl
Drehbuch
  H[arald] G. Petersson
  Harald Reinl
  Ladislas Fodor
Kamera
  Ernst W. Kalinke
Musik
  Rolf [A.] Wilhelm
Produktion
  Artur Brauner
CCC Filmkunst
in Zusammenarbeit mit Avala Film, YU
 
Siegfried
Uwe Beyer (I)
König Gunther
Rolf Henniger
Hagen von Tronje
Siegfried Wischnewski
Kriemhild
Maria Marlow
Volker von Alzey
»
Hans von Borsody
Giselher
Mario Girotti
Gernot
Fred Williams
Rüdiger von Bechelaren
»
Dieter Eppler
Blo-Edin
Sam Burke
Alberich
Skip Martin
Ute
»
Hilde Weissner
Hildegund
Barbara Bold
Gudrun
Ingrid Lotarius
Frigga
Maria Hofen (I)
Slaodel
»
Djordje Nenadović
Dankwart
Milan Bosiljcić
Schmied
Benno Hoffmann (I)
Brunhild
&
Karin Dor
Etzel
&
Herbert Lom (II)
 
Länge
  91m (I) + 88m (II) (c)
Drehzeit
  April-Oktober 1966
Drehorte
  Jugoslawien; Island;
  Spanien
Kinostart
  Dezember 1966 (I)
  Februar 1967 (II)
DVD
  -
posterAbenteuer > 1. Teil - Siegfried: Mitte des 5. Jahrhunderts besiegt Siegfried von Xanten (U.Beyer) Alberich, den König der Unterwelt, und kommt so in den Besitz des Nibelungenschatzes, zu dem auch die sagenumwobene Tarnkappe gehört. Durch das Bad im Blut eines getöteten Drachen wird er außerdem unverwundbar. Danach führt ihn sein Weg an den Hof des Burgunderkönigs Gunther (R.Henniger). Hier in Worms verliebt er sich in Kriemhild (M.Marlow), die Schwester des Königs, den Siegfried auch im Kampf gegen die Dänen unterstützt. Gunther verspricht Siegfried seine Schwester, falls dieser für ihn bei seiner Angebeteten Brunhild (K.Dor), der Königin von Island, vorspricht. Obwohl sie sich mehr zu Siegfried hingezogen fühlt, muss Brunhild in die Heirat mit Gunther einwilligen: In einem Zweikampf wurde die siegessichere Königin mit Hilfe der Tarnkappe von Siegfried bezwungen. Getrieben von krankhafter Eifersucht initiiert Brunhild eine Verschwörung, die in der Ermordung Siegfrieds gipfelt. Ritter Hagen von Tronje (S.Wischnewski) rammt seinem Widersacher einen Speer zwischen die Schulterblätter, die einzige verwundbare Stelle an Siegfrieds Körper. Nachdem Kriemhild vom Tod ihres Gatten erfahren hat, schwört sie, blutige Rache an dem Mörder und seinen Komplizen zu nehmen. * 2. Teil - Kriemhilds Rache: Nach der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje sinnt Kriemhild auf blutige Rache an den Beteiligten der Verschwörung. Um dieses zu erreichen, willigt sie auch in die Heirat mit Hunnenkönig Etzel (H.Lom) ein. Während der Hochzeitsfeier nimmt sich Brunhild am Sarg von Siegfried, den sie immer geliebt hat, das Leben. Kurze Zeit später folgt eine Einladung von König Etzel an die Burgunder samt König Gunther und Hagen von Tronje. Als Kriemhild daraufhin die Auslieferung Hagens fordert, wird diese von der Gegenseite jedoch verweigert. Nun nimmt die Tragödie endgültig ihren Lauf: Kriemhild animiert die Hunnen unter Etzel zu einem Angriff auf die Burgunder, dem alle außer Gunther und Hagen zum Opfer fallen. Als Gunther auch keinen Hinweis auf den Verbleib des Schatzes der Nibelungen gibt, der nach Siegfrieds Ermordung in den Besitz der Burgunder übergegangen war, lässt ihn seine Schwester töten. Auch kann sie endlich Rache an Hagen nehmen, der durch Kriemhilds eigene Hand enthauptet wird. So hat die rachsüchtige Kriemhild am Ende zwar ihr Ziel erreicht, aber ebenso ihre eigene Familie und ihr eigenes Volk ins Verderben gestürzt - auch sie wird sich ihrem Schicksal fügen... [ZDF | oc] || Das "Nibelungenlied", das große Heldenepos des Mittelalters, entstand vermutlich zwischen 1198 und 1204 und gliedert sich in 39 Abschnitte mit etwa 2.400 Strophen. Die heute bekannte Fassung geht auf einen österreichischen Geistlichen zurück, der die mündlich überlieferten Sagen aus verschiedenen germanischen Stämmen im Sinne der zeitgenössischen Dichtung zusammenfasste. * Der Schluss der Verfilmung weicht leicht vom Ende der Sage ab. In der Sage lässt Kriemhild Hagen Gunthers abgeschlagenen Kopf zeigen. Dann tötet sie Hagen, was den alten Hildebrand erzürnt, der nicht hinnehmen kann, dass der treueste Vasall des Königs von Frauenhand ein Ende fand. Hildebrand erschlägt Kriemhild - und so endet in der Heldensage das stolze Geschlecht der Burgunder.
home © midas 2011