Die Blechtrommel | Le tambour (1978-D/F)
credits
Regie
:
Volker Schlöndorff
Drehbuch
:
Jean-Claude Carrière
:
Franz Seitz
:
Volker Schlöndorff
Dialogbearbeitung
:
Günter Grass
Roman (1959)
:
Günter Grass
Kamera
:
Igor Luther
Musik
:
Maurice Jarre
Szenenmusik
:
Friedrich Meyer
Produktion
:
Franz Seitz
(a German * French co-production)
Franz Seitz Film[produktion, D]
Bioskop-Film [D]
Artemis Film [D]
Hallelujah-Film [D]
GGB 14 [D]
Argos Films [F]
 
Alfred Matzerath
»
Mario Adorf
Agnes Matzerath
..
Angela Winkler
Oskar Matzerath
..
David Bennent
Maria Matzerath
..
Katharina Thalbach
Jan Broński
..
Daniel Olbrychski
Anna Koljaczek (alt)
»
Berta Drews
Anna Koljaczek (jung)
..
Tina Engel
Greff
..
Heinz Bennent
Löbsack
..
Ernst Jacobi
Lina Greff
&
Andréa Ferréol
Sigismund Markus
..
Charles Aznavour
 
Länge
  142m-F; 145m-D (c)
Drehzeit
  Juli-November 1978
Drehorte
  Jugoslawien;
    Deutschland;
  Frankreich;
    Polen
Kinostart
  Mai 1979 (D)
  September 1979 (F)
DVD
  Oktober 2007
posterGroteskdrama: Anna, eine junge Bäuerin aus der Kaschubei, kommt auf ungewöhnliche Weise zu Mann und Tochter. Später heiratet diese Tochter - Agnes (Angela Winkler) - die rheinische Frohnatur Alfred Matzerath (Mario Adorf) und betreibt mit ihm einen Kolonialwarenladen im Danziger Vorort Langfuhr. Doch Alfred ist nicht der einzige Mann in ihrem Leben, sie schenkt ihre Gunst auch ihrem Vetter Jan Broński (Daniel Olbrychski). So sind beide Männer für die Vaterschaft in Betracht zu ziehen, als Oskar Matzerath (David Bennent) im Spätsommer 1924 geboren wird. Der ungewöhnliche Junge kann es kaum erwarten, drei Jahre alt zu werden, weil seine Mutter ihm für diesen Geburtstag eine Blechtrommel versprochen hat. Andererseits missfällt ihm das Treiben der großen Leute so gründlich, dass er an besagtem Geburtstag beschließt, von Stund an keinen Fingerbreit mehr zu wachsen. Ein arrangierter Sturz von der Kellertreppe liefert die vermeintliche Erklärung dafür; ganz unerklärlich bleibt dagegen Oskars bald darauf entdeckte Fähigkeit, mit der bloßen Kraft seiner Stimme Glas zum Zerspringen zu bringen. Schreiend und trommelnd betätigt der kleine Oskar sich fortan als Störenfried in der ungeliebten Welt spießig-gefährlicher Erwachsener. Er bringt Naziaufmärsche durcheinander und seine beiden mutmaßlichen Väter ins Grab. Er schwängert seine Stiefmutter Maria (Katharina Thalbach) und umarmt die entzückende Liliputanerin Roswitha Raguna. In einem Fronttheater am Atlantikwall produziert er sich als Artist; immer aber bleibt er dabei der höhnische Zwerg, der die Welt auf den Kopf stellt... [ARD | oc] || Der Film gewann mehrere Preise, darunter Oscar (bester fremdsprachiger Film) + Goldene Palme [Filmfestspiele Cannes] + National Board of Review Award (bester fremdsprachiger Film) + Los Angeles Film Critics Association Award (bester ausländischer Film)
home © midas 2011