Paris, Texas (1983-D/F)
credits
Regie
  Wim Wenders
Drehbuch
  Sam Shepard
Adaptation
  L.M. Kit Carson
Kamera
  Robby Müller
Musik
  Ry Cooder
Produktion
  Don Guest
© / Road Movies Filmproduktion, D
Argos Films, F
 
Travis
  Harry Dean Stanton
Jane
  Nastassja Kinski
Walt
  Dean Stockwell
Anne
  Aurore Clément
Hunter
  Hunter Carson
Doktor Ulmer
  Bernhard Wicki
 
Länge
  145m > 150m (c)
Drehzeit
  September-Dezember '83
Drehorte
  Texas; California
Kinostart
  September 1984 (F)
    Oktober 1984 (D)
BLU RAY
  Juli 2013
posterRoadmovie: Unweit von Paris, Texas, einem fast menschenleeren Landstreifen in der texanischen Wüste, der mit der französischen Hauptstadt allenfalls den Namen gemein hat, bricht ein Mann (H.D.Stanton) vor Erschöpfung zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert und der behandelnde Arzt Dr. Ulmer (B.Wicki) stellt schnell fest, dass dem Unbekannten jede Erinnerung an seine Identität fehlt und er an Sprachverlust leidet. Da Ulmer bei seinem stummen Patienten eine Visitenkarte findet, nimmt er Kontakt mit einem gewissen Walt Henderson (D.Stockwell) auf. Der erkennt in dem verstörten Mann seinen älteren Bruder Travis, der vor vier Jahren plötzlich verschwand. Auch von seiner Frau Jane (N.Kinski) fehlt seitdem jede Spur. Ihr Sohn Hunter lebt bei Walt und seiner Frau Anne (A.Clément), die den Jungen wie ihr eigenes Kind lieben. Walt reist nach Texas, um Travis zu holen. Auf der langen Autofahrt zurück nach L.A., wo Walt, Anne und Hunter leben, beginnt der menschenscheue Travis seine Sprachlosigkeit langsam zu verlieren. Doch Walts Fragen, wo er all die Jahre gesteckt hat und was vor vier Jahren vorgefallen ist, kann er nicht beantworten. In L.A. sieht er seinen Sohn Hunter wieder. Nach und nach gewöhnt sich der Junge an den fremden Mann und nennt schließlich Travis und Walt seine "Daddys". Als der Junge beginnt nach seiner Mutter Jane zu fragen, bricht Travis mit ihm auf, um sie zu suchen... [ARTE, Juli 2015]

Goldene Palme [FF Cannes]
Filmband in Silber [Deutscher Filmpreis]
Film des Jahres [London Critics Circle Film Award]
BAFTA Award für Wim Wenders
Kamerapreis für Robby Müller [Bayerischer Filmpreis]
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