Papillon (1973-F/USA | Papillon)
credits
Regie
  Franklin J. Schaffner
Drehbuch
  Dalton Trumbo
  Lorenzo Semple, Jr
Buch (1969)
  Henri Charrière
Kamera
  Fred [J.] Koenekamp
Musik
  Jerry Goldsmith
Produktion
  Robert Dorfmann
  Franklin J. Schaffner
[Films] Corona, F
General Production Company, USA
presented by Allied Artists
 
"Papillon"
Steve McQueen
Louis Dega
Dustin Hoffman
Häuptling der Indios
»
Victor Jory
Julot
Don Gordon
Toussaint
Anthony Zerbe
Maturette
»
Robert Deman
Clusiot
Woodrow Parfrey
Lariot
Bill Mumy
Dr. Chatal
George Coulouris
Zoraima
Ratna Assan
Gefängnisleiter Barrot
»
William Smithers
Pascal
Val Avery
Antonio
Gregory Sierra
sergent
Victor Tayback
Wärter
Mills Watson
Santini
Ron Soble
 
Länge
  150m (c)
Drehzeit
  Februar?März-Juni '73
Drehorte
  Jamaika; Spanien
  Hawaii
Kinostart
  Dezember 1973 (USA)
    Februar 1974 (F)
DVD
  November 2006
posterGefangenendrama: Marseille, in den 1930er Jahren. Von bewaffneten Soldaten eskortiert, wandert ein endloser Strom von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in die französische Strafkolonie Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière (Steve McQueen), der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings, Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Hierfür freundet er sich mit dem Betrüger Louis Dega (Dustin Hoffman) an, um mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und schmachtet nach seinem gescheiterten Ausbruch lange Zeit in Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Röntgenarztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch, der unter einem günstigen Stern zu stehen scheint. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, seine Haare sind inzwischen ergraut, doch Henri wird sein Leben niemals in Gefangenschaft beenden... [ARD, Dezember 2015] || Der Film basiert auf dem, nach eigenen Angaben autobiografischen, Roman Papillon von Henri Charrière. * Der Film geißelt die unmenschlichen Haftbedingungen in der französischen Strafkolonie Guyana. Von Mitte des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lebten hier mehrere Zehntausend abgeschobene Kriminelle unter Bedingungen, die mit sibirischen Arbeitslagern vergleichbar sind.
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