Stromboli - Terra di Dio (1949-I | Stromboli)
credits
Regie
:
Roberto Rossellini
Story (soggetto)
:
Roberto Rossellini
Mitarbeit + Dialoge
:
Sergio Amidei
:
G[ian] P[aolo] Callegari
:

Art Cohn

:
Renzo Cesana
Kamera
:
Otello Martelli
Musik
:
Renzo Rossellini
Produktion
:
Roberto Rossellini
Berit Film
 
Karin
..
Ingrid Bergman
Antonio
..
Mario Vitale
Priester
..
Renzo Cesana
Leuchtturmwärter
..
Mario Sponza
 
Länge
  107m (bw)
Drehzeit
  April-August 1949
Drehorte
  Farfa, Latium;
  Stromboli
Kinostart
  Oktober 1950
  Februar 1951 (D)
DVD
  April 2015
posterMelodram: Auf der Flucht vor den Deutschen hat die junge Litauerin Karen Bjorsen (Ingrid Bergman) mit einem gefälschten Pass den Zweiten Weltkrieg überlebt. In einem Flüchtlingslager lernt sie den jungen italienischen Soldaten Antonio (Mario Vitale) kennen, der sich in Karen verliebt und sie heiraten will. Karen nimmt den Antrag an und zieht mit ihm auf seine Heimatinsel Stromboli - aber nur, weil ihr Ausreiseantrag nach Argentinien abgelehnt wird. Schon bald nach ihrer Ankunft erkennt Karen, die sich eine Art Trauminsel vorgestellt hat, worauf sie sich tatsächlich eingelassen hat: auf eine karge Mittelmeerinsel, die von einem dunklen Vulkan überragt wird und auf der fast nur noch alte Leute leben. Sie versucht Kontakt zu den Einwohnern zu bekommen, doch in allem, was sie unternimmt, stößt sie auf stumme Ablehnung. Karens innerer Drang fortzugehen wird immer stärker. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, versucht Karen noch einmal, ihren Frieden mit der Situation zu machen. Doch dann bricht eines Nachts wieder mal der Vulkan aus; alle Bewohner müssen mit den Booten aufs Meer flüchten. Danach steht Karens Entschluss fest: Auf dieser Insel will sie auf keinen Fall ihr Kind zur Welt bringen. Sie packt ihren Koffer und steigt hinauf zu dem noch rauchenden Vulkan, um die andere Seite und das Schiff in die Freiheit zu erreichen... [3SAT, 2017 | Poster/Verleih: RKO Radio Films] || Der ganz im Stil des italienischen Neorealismus gedrehte Spielfilm Roberto Rossellinis stieß bei seinem Erscheinen trotz der schauspielerischen Leistung Ingrid Bergmans und der großartigen dokumentarischen Aufnahmen vom Ausbruch des Vulkans und des Thunfischfangs auf Unverständnis und Ablehnung. Das metaphysische Ende, die Läuterung, die die Protagonistin in der Einsamkeit der Berglandschaft erfährt, irritierte Kritik und Publikum. [3SAT]
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