credits |
Regie |
: |
Hector Babenco |
Drehbuch |
: |
Leonard Schrader |
Roman (1976) |
: |
Manuel Puig |
Kamera |
: |
Rodolfo Sánchez |
Musik |
: |
John Neschling |
in Zusammenarbeit mit |
: |
Nando Carneiro |
Produktion |
: |
David Weisman |
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(presented by) HB Filmes |
[in Zusammenarbeit mit Sugarloaf Films USA] |
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Luis Molina |
.. |
William Hurt |
Valentin Arregui |
.. |
Raul Julia |
Leni Lamaison |
/ |
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Marta |
/ |
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Spinnenfrau |
.. |
Sonia Braga |
Gefängnisdirektor |
» |
José Lewgoy |
Molinas Mutter |
.. |
Miriam Pires |
Gabriel |
.. |
Nuno Leal Maia |
Pedro |
.. |
Milton Gonçalves |
Greta |
» |
Patricio Bisso |
Werner |
.. |
Herson Capri |
Americo |
.. |
Fernando Torres |
Michèle |
.. |
Denise Dumont |
Klumpfuß |
» |
Antônio Petrin |
Flunky |
.. |
Wilson Grey |
Anführer der
Untergrundbewegung |
.. |
Nildo Parente |
Leutnant |
.. |
Miguel Falabella |
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Länge |
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120m (c) |
Drehzeit |
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Oktober '83-Februar '84 |
Drehort |
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São Paulo |
Kinostart |
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Juli 1985 (USA) |
DVD |
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- |
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Drama: Der homosexuelle Luis Molina (William Hurt) teilt sich eine Zelle eines Gefängnisses irgendwo in Südamerika mit dem Journalisten und politischen Aktivisten Valentin Arregui (Raul Julia). Obwohl Valentin nur am Rande für die Untergrundorganisation aktiv war, soll er Informationen zum Kern der Bewegung liefern und wird daher brutal gefoltert. Er ist willensstark, jähzornig und engagiert und lehnt den sensiblen, weichen und unpolitischen Molina zunächst ab. Um Schmerz und Gefangenschaft zu vertreiben, erzählt Molina von einem Film, dessen Hauptfigur Leni (Sonia Braga), eine schöne und begehrte Diva, ihre große Liebe in den Reihen der verhassten nazistischen Besatzermacht findet. Molina identifiziert sich mit Leni, ahmt während der Erzählung ihre Gestik und ihr Aussehen nach, während Valentin sich mehr und mehr als Lenis Liebhaber sieht und ihr in seiner Fantasie das Äußere seiner großen Liebe gibt. Über diese gemeinsame Fantasie kommen die beiden Männer sich näher und entwickeln eine tiefe Freundschaft. Molina möchte dem Gefängnis entkommen und er soll im Auftrag der Gefängnisleitung Valentin ausspionieren, aber die haben die Rechnung ohne die Liebe gemacht... [ARTE | oc/c] || Kuss der Spinnenfrau feierte im Juli 1985 in New York Premiere und wurde schnell zum Kassenschlager. 1986 wurde Babencos Werk für vier Oscars nominiert, doch kurz nach diesem großen Erfolg ging der ursprüngliche Verleih Island Alive Pleite und die Aufkäufer des Bestands stritten sich um die Rechte. So verschwand der Film für zehn Jahre in den Schubladen der Verleihfirmen, bis er 2001 ein großes Comeback feiern konnte, denn Strand Releasing brachte ihn in die Kinos der USA zurück. |
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